Liebster Award

Wow, was ist denn hier passiert?
Da bin ich doch wirklich und aus heiterem Himmel für den „Liebster Award“ nominiert worden! Damit hätte ich nie, nie, niemals gerechnet…
Ein ganz dickes DANKESCHÖN dafür an die Mama vom Herzjungen ( http://herzjungeundmama.blogspot.de/ ) !
liebster-award1
Die Regeln zur Teilnahme sehen wie folgt aus :
  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog in deinem Artikel.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  • Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.
  • Das Beitragsbild kannst du dir übrigens downloaden.

Also, bedankt habe ich mich (nochmal „Danke!“) und verlinkt habe ich auch. Also check. Die Fragen beantworte ich am Ende dieses Beitrages, der Spannung halber *hihi*. Auch das Beitragsbild wurde wieder eingefügt und die Regeln kopiert. Was also noch fehlt sind die neuen Nominierungen inklusive Hinweis auf selbige und die Fragen für meine nominierten Blogs. Machen wir also weiter mit…

meinen Nominierungen:

  • Nenu von „Der Anfang ist dunkel“ weil ich seit dem ersten Lesen ihres Blogs das Gefühl habe wir sind uns eigentlich ziemlich ähnlich https://deranfangistdunkel.wordpress.com/
  • die Murmelmama von „Chaos²“ weil ich größten Respekt vor ihr habe – was eine Powerfrau! ( http://chaoshoch2.com/ )
  • M & m’s Mami von „Wunschkind²“ deren Jungs fast genau so alt sind wie meine Mädels. Immer wieder kann ich perfekt nachfühlen worüber sie schreibt ( https://2inside4life.wordpress.com )
  • den Zuckerschnutenblog, aus zwei unterschiedlichen Gründen : die schmunzel-lustige Kategorie „Best of Spam“ und mein Gefühl selten jemanden „getroffen“ zu haben der die Begriffe ‚Mutter‘ und ‚mütterlich‘ so ausstrahlt ( https://zuckerschnuten.wordpress.com/ )
  • und last but not least die wunderbare Eineiige-Mädchen-Mama von „1plus1ist4“ ( https://1plus1ist4.wordpress.com ).

Ich weiss, dass einige (wenn nicht sogar alle) von mir genannten schonmal nominiert waren. Kopf hoch, eine erneute Nominierung bestätigt nur, dass ihr alle wirklich tolle Blogs betreibt die andere berühren, inspirieren, unterhalten und manchmal sogar bilden! Solltet ihr nicht noch einmal teilnehmen wollen verstehe ich das voll und ganz. Wer doch noch einmal die Zeit und Muße hat, der möge sich doch bitte an den folgenden Fragen entlanghangeln:

Und die Fragen sind…

  1. Wie bist du dazu gekommen einen Blog zu betreiben?
  2. Auf einer Skala von 1 wie ‚gar nicht‘ bis 10 wie ‚ich mach Millionen‘ , wie „professionell“ schätzt du deinen Blog ein?
  3. Wie wichtig ist dir die Anonymität wenn du über dein Leben schreibst?
  4. Bist du mit deinem Blog-Ich auf verschiedenen Social Media Seiten vertreten? Wenn ja, wo noch?
  5. Beteiligst du dich an der aktuellen Impfdebatte?
  6. Hast du dich schon einmal dabei ertappt Dinge von deinen Eltern übernommen zu haben von denen du früher dachtest „das mache ich ganz anders wenn ich mal Kinder habe“?
  7. Ist es dir wichtig, dass dein Nachwuchs etwas über seine Vorfahren und die Geschichte seiner Familie erfährt?
  8. Du hast die Wahl zwischen zwei Wochen Familienurlaub auf einer Sonneninsel (natürlich all inclusive) und drei kinderfreien Tagen in einem Wellnesshotel, wofür entscheidest du dich und weshalb?
  9. Welche Bücher möchtest du deinen Kindern unbedingt mal in die Hand drücken?
  10. Gibt es ein Motto/einen Spruch/eine Weisheit die dich begleitet? Magst du uns verraten welche?
  11. An welchen Punkten im Mamasein hast du gedacht wärst du ganz anders und stört dich diese Erkenntnis?

Sooo. Ich hab vielleicht ein bisschen geschummelt und manche Fragen mit einem Nachsatz vertieft. Nehmt es mir nicht übel, an der Oberfläche kratzen liegt mir nicht so.

Schlussendlich kommen wir zur Beantwortung der 11 Fragen die mir gestellt wurden. Viel Vergnügen dabei mich etwas besser kennen zu lernen!

1. Warum schreibst du?
Ich habe in der Kinderwunschzeit angefangen da ich mit niemandem (ausser meinem Mann) darüber sprechen konnte. Manche Gedanken, Sehnsüchte und Wünsche mussten aber einfach mal raus. In der Schwangerschaft wollte ich dann den Fortschritt und die Entwicklung meiner Mäuse dokumentieren und dabei ehrlicher und offener sein dürfen als in dem Papiertagebuch was ich ihnen mal geben werde. Und jetzt, wo ich Mama bin und leider immer seltener dazu komme zu schreiben? Da ist dieser Blog ein Kanal für meine Freuden und Ängst, für Triumphe und Rückschläge. So sind die Gründe für’s Schreiben immer andere, aber die Erleichterung für meinen vollen Kopf hat sich nicht verändert.
2. Wie sieht dein perfekter Tag aus?
Auf jeden Fall ausschlafen und mich notfalls bis mittags faul im Bett wälzen. Dann ein leckeres Essen dessen Kalorien sich wundersamerweise nicht auf meinen Hüften niedersetzen und das mir warm, heiß und lecker serviert wird ohne, dass ich es selbst hätte kochen müssen. Anschließend verbringe ich den Nachmittag lesend auf der Couch oder im Gartenstuhl im milden Sonnenlicht. Um 15 Uhr muss allerdings Shopping Queen geschaut werden, das ist Pflicht. Gegen Abend nehme ich ein warmes Schaumbad (bei dem ich weiter lese oder ein Hörbuch höre) und schließe den Tag mit einem Film ab. Irgendeine Verfilmung eines historischen Romans. Dabei nochmal etwas leckeres schlemmen, voilá!
Man merkt, weder Mann noch Kinder kommen in diesem Wunschtraum vor. Einfach nur, weil ich seit langer, langer Zeit keine Minute mehr für mich allein hatte…
3. Wann war klar, dass ihr ein Kind haben möchtet? Warum jetzt?
Wir wussten seit dem Beginn unserer Beziehung, dass wir jung Kinder wollen. Am liebsten Anfang 20. Konkret wurden die Pläne dann als wir wirklich Anfang 20 waren. Der Grund ist ganz einfach: Kinder zu haben ist für uns wirklich der Sinn des Lebens, so kitschig es klingen mag. Wir sind absolute Familienmenschen und hatten beide immer das Gefühl unser Leben beginnt erst so richtig wenn wir Kinder haben. „Wir“ als Einheit wussten es also schon immer.
4. Wie war die Geburt deines Kindes/ deiner Kinder?
Trotz meiner Hoffnung auf eine natürliche Geburt wurden unsere Töchter per Kaiserschnitt geholt. Grund war die Steißlage der führenden Tochter, die dann auch ihre Fruchtblase gesprengt und den Startschuss gegeben hat. Die Geburt/OP selbst war dann ein Mix aus Ernüchterung und irrationalen Gefühlen wie ich sie bis dato nicht kannte. Ich hätte nie gedacht, dass es so schnell geht. Auch nicht, dass es wirklich einfach eine Operation ist. In einem kleinen OP-Saal mit ein paar Ärzten und Schwestern die sich null für mich als werdende Mama interessierten. Kalt und lieblos. Und auf der anderen Seite die Gewissheit in Kürze Mutter zu sein obwohl der erste Arzt sagte die Fruchtblase wäre intakt. Das Gefühl jeden zu töten der meinen kleinen Töchtern zu nahe kommt, alles meins! Die Kräfte die man entwickelt, ohne Schlaf und unter Stress. Die Geburt war nicht wie ich sie mir erträumt hätte und noch weniger wie ich dachte das sie werden würde. Aber sie war auf ihre Art perfekt denn sie hat zwei perfekte Wesen hervorgebracht und sie war eben „meine“.
5. Möchtest du noch mehr Kinder?
Ehrlich gesagt wäre ich gern nochmal schwanger aber für’s Erste reichen mir meine beiden Mäuse vollkommen. Generell, und wenn ich Superkräfte hätte, hätte ich gern eine halbe Fußballmannschaft.
6. Wie hast du deinen Freund/ Mann kennen gelernt?
Mein Mann spielte in der Fußballmannschaft meines Exfreundes. Erst habe ich ihn gar nicht bemerkt (er mich auch nicht) doch dann haben wir uns auf einer Feier angeschaut und alles war vorbei. Ich habe lange vor mich hin geschwärmt und monatelang nur an ihn gedacht bis ich den Mut hatte mich von meinem damaligen Freund zu trennen. Eigentlich wusste ich sicher „der ist es!“ aber ich hatte große Angst vor der Reaktion meiner Freundinnen, der Mannschaft, der Leute aus dem Dorf und meiner Familie. Mein Mann hat sich die ganze Zeit respektvoll zurückgehalten und ist erst aktiv geworden als ich dann frei war. Natürlich gibt es bis heute Gerüchte wir hätten meinen Exfreund hintergangen und selbstverständlich bin ich eine Schl****. Mittlerweile ist mir egal und hey, offensichtlich haben wir alles richtig gemacht!
7. Wie sieht die Rollenverteilung bei euch aus?
Die Grenzen unserer Rollenverteilung sind etwas  hmmm… verschwommen. Fest stehen nur zwei Dinge: er macht keine Wäsche, ich bringe den Biomüll nicht raus. Sonst kochen wir beide, wickeln wir beide, stehen wir beide nachts auf. Ich mache mehr Haushalt, ich bin ja auch mehr Zuhause (und mein Mann putzt so ungern). Dafür bringt er das Geld nach Hause. Ich halte ihm den Rücken frei für sein Hobby. Er lässt mich ab und an eine halbe Stunde länger schlafen und holt die Kinder aus dem Bett. Schwierig es auf den Punkt zu bringen. Sagen wir mal wir sind gleichberechtigt. Zumindest im Kosmos Familie und wenn wir die Doppelbelastung durch den Job rauslassen. Dann kämpft mein Mann an mehr Fronten, ich gebe  mehr auf.
8. Was machst du am liebsten mit deinem Kind zusammen?
Kuscheln. Und die Welt erklären. Und Bilderbücher anschauen. Aber vor allem kuscheln. So einfach.
9. Was machst du außer bloggen? (Arbeit, Studium, Vollzeitmama)
Offiziell bin ich noch bis 31.03.2015 Studentin, inoffiziell bin ich seit dem 06.02.2014 Vollzeitmama. Außer bloggen kämpfe ich also jeden Sekunde mit der Erkenntnis, dass man so sehr lieben kann, dass es weh tut und so erschöpft sein kann, dass es schwer wird etwas zu lesen das anspruchsvoller als ein Kassenbon ist.
10. Was wäre dein Traumberuf, wenn alles möglich wäre?
Den gibt es nicht wirklich, glaube ich. „Lebensberaterin“ trifft es vielleicht am ehesten. Oder „Therapeutin“. Und ganz abgehoben aber tief in meinem Herzen würde ich gerne mit lesen mein Geld verdienen. Lektorin fällt leider raus, ich kann keine Kommasetzung.
11. Was ist deine schönste Erinnerung?
Meine schönste Erinnerung kann ich leider nicht an einen genauen Zeitpunkt oder ein klar definiertes Ereignis festmachen. Ich bin Kind, vielleicht in den ersten Grundschuljahren. Es ist Winter und ich war den ganzen Tag Schlitten fahren. Der Schnee liegt wirklich hoch und es ist eisekalt. Genauer weiss ich es nicht. In meiner Momentaufnahme schaue ich aus dem Küchenfenster hinter’s Haus, dort ist ein Teil des Hofes mit Plexiglas überdacht. Jetzt ist es vor dem Fenster ziemlich dunkel obwohl es nicht so spät sein kann, weil der Schnee auf dem Plexiglasdach so dicht liegt, dass kein Licht durch kommt. Genauer kann ich es nicht beschreiben.
Oder dieses Bild in meinem Kopf, dieser Erinnerungsfetzen im Sommer. Wenn mein Großvater die Sandmuschel mit warmem Wasser gefüllt hat damit mein Bruder und ich schon morgens um 10 darin planschen konnten. Da war ich aber sicher erst im Kindergarten und darum geht es nicht genauer. Meine schönsten Erinnerungen sind also zwei ganz unterschiedliche die auf eins hinauslaufen: das Gefühl von Familie, Wärme, Geborgenheit und Liebe, dass bei uns nie deutlich ausgelebt wurde sondern nur versteckt zum tragen kam.
Puh, jetzt habe ich fast 3 Stunden an diesem Eintrag geschrieben. In 10 Minuten muss ich ins Bett wenn ich morgen halbwegs fit sein will. Also ein recht abruptes Ende.
Ende.
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2 Gedanken zu “Liebster Award

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